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Quote from Ayn Rand's in "The Virtue of Selfishness" |
Meine cousine hat heute wieder mal ihren "moralischen". kein wunder ist ja vollmond.
sie schreibt: "Wir sind ein erbärmliches Stück Naturlaune und schaffen es nicht über uns selbst hinauszuwachsen."
ja, wir sind ein zufall der evolution, die es der natuer ueberlaesst, absterben zu lassen, was nicht angepasst ist und hofft durch mutation auch mal einen treffer im lotto zun erzielen, der den sich selbst zum ueberleben umprogrammierenten organismus schafft, der die sinnlosigkeit und zeitverschwendung von versuch und fehler der evolution irgendwann mal ausschaltet, bevor dieser organismus seine eigene art vernichtet, weil er die freiheit, die seine reprogrammierbarkeit ihm bietet, im kopf nicht aushaelt, zumindest nicht wenn er in einer fantasiewelt leben muss, die wir zivilisation nennen, die ihn noetigt mit widerspruechen zu leben, was ihn trotz der faehigkeit sich seiner selbst bewusst zu sein, zwingt seine eigene existenz zu leugnen.
die schlussfolgerung mit dem widerspruch/existenz am ende des langen satzes stammt von Ayn Rand. ich finde sie genial.
Zum sich seiner selbst bewusst zu sein: versuch mal zehn minuten pro tag dich nur dich selbst zu erinnern und dich dabei zu beobachten. denk an dich und wie du dabei an dich denkst. denk dran wie du atmest. das du bist. versuch dich deiner staendig dabei zu vergewissern. wie dein eigener beobachter im hirn sitzt und sich selbst betrachtet. das ist lustig. zuerst ein paar sekunden, spaeter gelingt es ein paar minuten. versuch spaeter auch mal auf dem weg zur arbeit oder zum einkaufen. du wirst feststellen, dass du immer besser wirst, die konzentration auf dich zu behalten und der weg zur arbeit laeuft voellig mechanisch und automatisch ab und danach stellst du fest, dass du vor lauter sich-an-sich-selbst-erinnern -keine angst, das hat nichts mit egoismus zu tun-, zwar den einkaufskorb voll hast, dir dessen aber nicht bewusst wurdest wie das geschah, da deine volle aufmerksamkeit nicht dem tun, sondern nur dir selbst galt und deiner konzentration nur darauf.
diese faehigkeit der mentalen konzentration nennt man peak-experience. du manipulierst dabei dein eigenes gehirn mit deinem freien willen. manipulationsfaehigkeit gibt dir selbstzufriedenheit - d.h. glueck - die einzige konstruktive freiheit, die uns in unserer ueberreglementierten gesellschaft noch bleibt. einzige voraussetzung dass das gelingt, ist, dass du das HFW (human free will) gen von deinen vorfahren geerbt hast. nein, streiche den letzten satz. so ein gen gibt es nicht. die idee mit dem HFW stammt aus Matt Ridley's "Genome". freier wille ist nicht vererbbar - oder doch? wir sind durch uns selbst frei programmierbar. die grenzen sind nur durch die konzentrationsfaehigkeit gegeben. die evolution ist zu weit gegangen und hat uns mit faehigkeiten ausgestattet, der unsaeglich uneffektiven evolution durch mutation und natuerliche selektion, d.h. der knechtschaft unserer gene, zu entfliehen.
wenn du die die peak-experience jederzeit wann du willst herbeifuehren kannst, hast du es geschafft.
du lachst dann nur staendig ueber diese illusion von leben, die dich vorher emotional immer gebeutelt hat, weil du sie nun mit deinem freien willen in deiner gewalt hast. das geht ganz ohne drogen und alkohol und kostet nichts. das es gratis ist, das will natuerlich keiner, da es keinen umsatz macht, und deshalb sagt es dir keiner.
das habe ich alles bei Colin Wilson's "Der Outsider" und seinem im jahre 2000 dazu geschriebenen nachwort in english gelernt (siehe postscriptum zur beschreibung von "The Outsider"). die deutsche uebersetzung von "Outsider" gibt es nur noch gebraucht in deutsch. versuche es bei http://www.zvab.com
aber bitte vorsicht. in neueren buechern von CW beschreibt er die "hidden power" von unserem uralten instinkt. man kann mit dieser konzentration nicht nur sich selbst manipulieren. aber wenn wir soweit sind, haben wir es ja garnicht mehr noetig anderen was anzutun oder sie davon abzuhalten. (wer es trotzdem tut wurde frueher verbrannt!)
sie schreibt: "Ich bin schon kurz davor Politsch gesehen zu resignieren, wählen tu ich trotzdem..."
wenn sie dich zum resignieren gebracht haben, bist du viel leichter zu regieren. schau die russen an. seit 100 jahren hat sich dort nichts geaendert. das volk hat aufgegeben; ist reine manipulationsmasse der nomenklatura und der mafyia, bestehend aus 250 millionen menschen, wovon viele -wahrscheinlich auf grund der zustaende- vom alkohol abhaengen. die schuld weise ich nicht den menschen zu -die reagieren, wie sie reagieren muessen-, sondern einer als human bezeichneten, aufgezwungenenen und zu eigenen machtzwecken pervertierten ideologie.
sie schreibt: "Der Kommunismus funktioniert nicht, stimmt! komisch finde ich, das der Kommunismus wegen des Egoismus nicht funktioniert"
also immernoch nicht begriffen? der sozialismus ist nur eine idee. der kapitalismus ist ein werkzeug um eine verrechnungseinheit zu schaffen fuer den austausch von guetern und leistungen. der kapitalismus ist keine ideologie, die man den leuten aufzwingt. er hilft die fairness zu gewaehrleisten (preis = angebot & nachfrage) und die vergesslichkeit zu eliminieren (wer hat was und wieviel fuer wen wann getan und wieviel anspruch hat er somit gut?).
ein beispiel: ich arbeite heute fuer dich zwei stunden. da ich aber z.zt. keine leistung/produkte von dir benoetige, gibst du mir den leicht transportierbaren und lagerfaehigen gegenwert von ein paar gramm gold fuer meine leistung. irgendwann spaeter kann ich das gegen leistung/produkte von dir oder von anderen eintauschen. wohlgemerkt, wir reden nur ueber freiwillige geschaefte auf beiden seiten des geschaeftes.
das hat so gut funktioniert, dass man kaufwert ueber lange zeit speichern konnte und einige fleissige wurden recht reich und maechtig, bis sie dem establisment wegen ihrer macht zur gefahr wurden. In folge hat man vor ein paar generationen das gold abgeschafft, zeitweise war je nach nation goldbesitz bei strafe verboten (U.S.A.) oder registrierungspflichtig (in Deutschland), weil der staat gold nicht durch inflation entwerten konnte.
sozialisten wollen nicht, dass man fuer heutige leistungen einen gegenwert erhaelt, der erlaubt, auch in 20 jahren noch die selbe leistung damit zu kaufen. sozialisten wollen dass du heute fuer andere arbeitest und zwar mehr als du fuers augenblickliche ueberleben brauchst und versprechen dir dafuer, dass sie dir spaeter, wenn du was brauchst, nach deinen beduerfnissen geben werden, soweit es der jetzt schon mit zig-tausend milliarden euro verschuldete staatssaeckel erlaubt.
also im sozialismus, wenn du nicht alles sofort ausgibst, kannst du -ohne risiko eines investors- keine kaufkraft erhalten. ein eigenheim ist keine geldanlage; das ist nur schutz vor den unbilden des wetters.
hier eine tabelle, die jaehrlich vom franzoesische staat veroeffentlicht wird, jetzt rueckwirkend umgerechnet in euro (da ja der franc ja nicht mehr existiert), die den kaufwertsverlust darstellt. das soll als beleg dienen, dass papiergeld ohne 100% rueckabdeckung durch gold oder sonstige rohstoffe kein bestand hatte und nie dauerhaft kaufkraft speichern kann.
die frenchmen hatten ja keine waehrungsreform. nur einmal im Jahre 1960, wurde der alte in den neuen franc umgewandelt, indem 100 alte Franc zu einem neuen Franc umgetauscht wurden, weil 100 alte Franc fast nichts mehr wert waren. (noch schlimmer als die Frenchman waren in europa natuerlich laender wie spananien und italien. der euro, der zum 1.1.1999 eingefuehrt wurde, ist ja nur ein fixer umrechnungsfaktor. dass dieser umrechnungsfaktor von den hochinflationslaendern so manipuliert wurde, dass sie einen bonus bei der umrechnung erhalten haben, ist eine andere geschichte. das ist ein politikum. ich schaetze auf grund der vor mitte 1998 vorherrschenden DEM/FRF und DEM/ITL umrechnungskurse, dass verglichen mit der tatsaechlichen kaufkraft, frankreich 6% und italien 14% mehr euro erhalten haben als die kaufkraft von Franc und Lire hergaben.)
Hier die franzoesische Inflation seit 1901, laut offiziellen angaben:
3,14265 euro im jahre 1901 waren ende 1959 noch 0,01332 euro wert = kaufkraft verlust 99,579%
1,28554 euro im jahre 1960 waren ende 2001 noch 0,15245 euro wert = kaufkraftverlust 88,141%
um die berechnung zu verkomplizieren, startet man im jahre 1960 mit dem um 100 multiplizierten
schlusswertes des jahres 1959, nachdem diese um die inflation des jahres korrigiert worden ist, d.h. es kommt
noch der jahresinflationsverlust vom jahre 1960 mit 100*(1,28554/1,332 -1) = 3.488% dazu
1 euro von 1901 aufgehoben bis 2001 auf einem franz. sparbuch (wurde 1960 automatisch in neue franc und dann 1999 in euro umgetauscht) bei einer durchschnittlichen 3% jaehrlichen verzinsung ergibt mit zinseszinsen
durch die geldentwertung wurden aus einen euro ueber den selben 100 jahreszeitraum in frankreich 4,7 hundertstel euro-cent. das berechnet sich so:
durch die zwischenrechnung enstand ein kleiner rundungsfehler. um den zu vermeiden, kann man auch den endwert aus dem jahre 2001 von 0.15245 euro, korrigiert um den faktor 100 des umtausches im jahre 1960 nehmen, also 0.0015245 durch den startwert 3.14265 aus dem jahre 1901 teilen. das ergibt 0.00049 (statt 0.00047 oben) und entspricht einem faktor von 2041 (statt 2128 oben).
diesen gewaltigen verlust kann man nur dann gerade so mit sparbuchzinsen ausgleichen, wenn es durchschnittlich 8% jaehrlich gibt: 1 euro * (1,08 hoch 100) = 2200 euro und nur wenn der "ertrag" gleichzeitig kapitalerstragssteuerfrei ist. dabei waere aber trotz vervielfachung des ausgangsbetrages um den faktor zweitausendzweihundert aber am kapital fast nichts verdient. der kapitalertrag ueber 100 jahre betraegt 159 euro (2200 - 2041), d.h. man erhaelt selbst bei einer unrealistischen, durchschnittlichen verzinsung von jaehrlich 8% ueber 100 jahre nur eine inflationsbereinigte realverzinsung von insgesamt 7,79% (2200/2041 -1). die 8% jaehrlich ueber 100 jahre entsprechen also einer realen, d.h. inflationsbereinigten, mittleren jahresnettorendite von 0,075%, also 7,5 hunderstel prozent! (1.00075 hoch 100 jahre = 1.0779, also 7.79% zuwachs)
8% durchschnittliche rendite gab es jedoch nie risikofrei ueber einen laengeren zeitraum - weder als sparbuch noch in bundes"schatz"briefen. die obigen 3% p.a. sind real. 4% guthabenzins p.a. ueber 100 jahre helfen aber auch nicht nur annaehernd. falls dein taschenrechner keine exponentialfunktion hat: bei 4%, faktor 51 bei 5%, faktor 132 bei 6%, faktor 339 bei 7%, faktor 868 bei 8%, wie schon gesagt, ergibt sich ein faktor von 2200.
zusammenfassend ist zu sagen, dass (selbst steuerfreie) zugewinne auf risikolose geldanlagen, wie sparbuch und BSB niemals auch nur annaehernd die inflation ausgleichen koennen. wenn man die letzten 100 jahre als indikator fuer die zukunft nimmt, stellen solche anlageformen ueber einen laengeren zeitraum gesehen nur eine garantie fuer die totalkonfiskation der spareinlagen dar.
warum sollte man auch risikolose perlen unter die saeue werfen? ;-)
ich nehme frankreich fuer obige berechnung, erstens, weil entsprechende tabellen vorliegen (dass sie sich nicht schaemen diese Daten zu veroeffentlichen, ist fuer mich ein beweis dafuer, dass die sich sicher sind, dass das nationales schulsystem, auf das sie so stolz sind (im Jahre 2001 gab es 816 tausend lehrer fuer 12 millionen schueler!), so gut funktioniert, dass keiner diese Daten in irgendein verhaeltnis setzen kann. der betrug mit der inflation ist so gewaltig, dass es die vorstellungskraft der buerger sprengt. zitat aus Ayn Rand's "Philosophy - Who needs it", im Kapitel "Egalitarianism and Inflation" aus dem jahre 1974, seite 125 (die deutsche uebersetzung des zitates stammt von nilum.com):
die ganze rechnerei dient nur dem nachweis, dass risikolose geldanlagen wie sparbuch und BSB kaufkraft nicht erhalten koennen. das problem liegt in dem, seit nicht mehr mit rohstoffen gedeckten, pervertierten konzept des geldes als werkzeug.
man gebe einer zivilisation ein gutes konzept und sie werden es solange manipulieren bis es nicht mehr wiederzuerkennen ist. das erinnert mich an die sacktherapie.
sie schreibt: "und dass der Sozialismus wegen des Altruismus nicht funktioniert."
der sozialismus bezeichnet doch die ideologie, die den anderen den altruismus aufzwingt mit der begruendung, dass kapitalismus inhuman waere. dabei konnte ohne kapitalismus der sozialismus garnicht enstehen. altruismus heisst sein leben [allen?] anderen zu witmen. wenn diese idee von der gesellschaft aufgezwungen wird, nennt man es sozialismus und vollendeter form kommunismus, was einer totalen versklavung des individuums durch die gesellschaft entspricht.
sozialismus (egal ob mitte links oder mitte rechts) gepaart mit demokratie bedeutet untergang. die geschichte zeigt, dass es immer zwei generationen dauert, bis die auswirkungen des eingriffs in die gesellschaft solche fatale auswirkungen annehmen, dass ein paradigmenwechsel unausweichlich wird.
also egal was man waehlst. hauptsache man geht nicht hin.
lies mal die zusammenfassung von "The Souvereign Individual".
die anzeichen spitzen sich zu, dass das sozialdemokratische kartenhaus bald zusammenklappen wird. ein immer gut gemaehter rasen vor dem eigenheim veredelt diesen vorgang und spaeter wird man den kindern in der schule vermitteln, dass die damaligen bewohner der erde optimisten waren, "yeah-sayer", und sogar den untergang noch zu preisen wussten. :-)
Sie schreibt: "Welche Alternativen gibt es? "Würdige Könige" die für das Volk entscheiden? Möglicherweise das einzige wofür die Menschheit taugt, nur wo bekommt man würdige Könige/ginnen her?"
diktatur hilft auch nichts. macht korrumpiert automatisch. absolute macht korrumpiert total. dazu ein zitat aus "Krakowa oder die Wiederkehr der Geschichte" von Christian Graf von Krockow:
Dies allerdings wäre die Voraussetzung für ein Gelingen der sozialistischen wie jeder Utopie. ... Doch eben dies hat sich als Illusion erwiesen, ..."
Sie schreibt: "Ich wähle trotzdem warscheinlich wieder "Die Grµnen". Ich glaube die machen noch am wenigsten kaputt."
aber die gruenen sind sozialisten! und schlimme dumme dazu. sozialismus zerstoert mehr als er zu schaffen vermag. was den umweltschutz angeht, beachte den artikel "Fataler Triumph" in "Die Zeit", 14-Sep-2000, seite 33, zitat:
Sie antwortet: "Was erzählst Du mir da? Hei, ich bin's, Deine Cousine. Das ist viel, was Du mir da auferlegst! Ich werde mir das nochmal in Ruhe durchlesen."
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